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EnergieTage Hessen mit Passivhaus Hessen 2005
21. 23. 10. 2005, Stadthallen Wetzlar
Dieses Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Teilnehmer an dem CoC-Rahmenvertrag nach PEFC des Deutschen
Forstunternehmer Verbandes und der LGA-InterCert, die bei dem Seminar am 16. Juli nicht teilgenommen haben.
Die offizielle Einladung erfolgte durch unsere DFUV-Koordinierungsstelle von Frau Riedesel.
Auf der Tagesordnung stehen Fragen zur CoC-Zertifizierung, zu den PEFC-Standards und zusätzlich noch ein interessantes Thema zu Fragen der Holzvermarktung unter Zertifizierungsgesichtspunkten.
Auf der Veranstaltung werden die diesjährigen Stichproben bekannt gegeben.
Wir empfehlen die Teilnahme !
22. 25. 09. 2005, Messe Augsburg
Dieses Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für alle Teilnehmer an dem CoC-Rahmenvertrag nach PEFC des Deutschen
Forstunternehmer Verbandes und der LGA-InterCert.
Die offizielle Einladung erfolgt durch unsere DFUV-Koordinierungsstelle von Frau Riedesel.
Bitte planen Sie diesen Termin ein. Es gibt am Sonnabend, den 17. September
2005 in Memmelsdorf bei Bamberg noch einen Ausweichtermin.
Auf der Tagesordnung stehen Fragen zur CoC-Zertifizierung, zu den PEFC-Standards und zusätzlich noch ein interessantes Thema zu Fragen der Holzvermarktung unter Zertifizierungsgesichtspunkten.
Auf der Veranstaltung werden die diesjährigen Stichproben bekannt gegeben.
Wir empfehlen die Teilnahme !

Bernhard Hauck (KWF), Prof. Dr. Becker (Univ. Freiburg), Stefan Winter (Hannov. Allgemeine), Bernd Jorkisch (Jorkisch GmbH+Co.KG), Klaus Jänisch (NDS. Landesforsten), Holger Seidel (Fraunhofer IFF)
Foto: Jönsson/DLV
Marko Wötzel, Michael Haarhaus, Betriebsleiter Reckleben, Christian Borcherding, Forstamtsleiter Geske, Prof. Dr. Jacke
Foto: Jönsson/DLV

von links: Regionspräsident Hannover, Dr. Micheal Arndt, Hans-Jürgen Narjes, Vorsitzender der AfL Niedersachsen e.V., Thomas Hartmann, alternierender Vorsitzender des Qualifizierungsfonds e.V. und Michael Kühne, Vorstand der Deutschen Messe AG, Hannover.
Foto: Messe AG
Für Forstmaschinenfahrer aus Niedersachsen und als Gast-Starter aus Sachsen-Anhalt, auf dem Messegelände während der LIGNA.
Die Regeln finden Sie unter Informationen (Auf der linken Seite) als PDF.
Anmeldeschuss: 15. April

Ergebnisse Cup_Wettbewerb_2005.PDF 40 kB

Ergebnisse Turmbau-Wettbewerb
An dieser Stelle den Siegern und Platzierten unsere Gratulation.
Wir bedanken uns bei Herrn Henning Hartmann, der uns wieder, wie in den letzten Jahren das Wettkampfholz zur Verfügung stellte.
Sowie bei den Firmen Wahlers Forsttechnik GmbH Lauenbrück und der Firma KOPA GmbH in Kuddewörde für die Bereitstellung der drei Wettkampf-Rückezüge.
Außerdem haben wir uns bei den vielen Firmen zu bedanken, die uns wertvolle Preise für alle Teilnehmer spendiert haben.
Den Siegerpokal hat wieder Herr Biernath zur Verfügung gestellt, auch dafür herzlichen Dank.
Die Zusammenarbeit zwischen der AfL und dem NFBz Münchehof hat wieder hervorragend funktioniert, dafür auch dem Team aus Münchehof unter der Leitung von Herrn Mietschke unseren besonderen Dank.
Diese gute Zusammenarbeit trifft auch auf die Messegesellschaft Hannover zu, die uns nicht nur die gesamte Veranstaltung ermöglicht, sondern uns in vieler Hinsicht tatkräftig unterstützt und fördert.
So haben die Forstaussteller der LIGNA anläßlich des Forstabends eine ansehnliche Summe gespendet, die von der Messe AG auf 10.000, € aufgerundet wurde.
Dieses Geld wird dem QfF überwiesen und dient der Unterstützung unserer Forstmaschinenfahrer-Ausbildung.
Bundesdelegierten-Versammlung des
Deutschen Forstunternehmer Verbandes e.V. in
Alsfeld-Eudorf, Gasthof „Zur Schmiede“
am Samstag den 16. April 2005
ab 10:00 Uhr öffenlicher Teil


Ab 14:00 Uhr der interne Teil mit der Abarbeitung der Regularien
Die Delegierten der Landesverbände erhalten persönliche Einladungen.
Es sind natürlich alle Mitglieder und interessierte Forstunternehmer herzlich eingeladen.
Betrifft Schweden-Einsatze in den Windwurfgebieten Südschwedens.
Nachdem bei den eingesetzten Unternehmern Gerüchte bezüglich der Kündigung bestehender Verträge durch die SÖDRA kursieren, haben wir mit unserem Vertragspartner Kontakt aufgenommen zur Klärung der Angelegenheit.
In folgendem Anschreiben von Herrn Björn Karlsson, Produktction Manager von Södra Skog, Region Syd unterzeichnet wird diese Möglichkeit eröffnet:
Die Bearbeitung des sturmbeschädigten Waldes ist im schnellen Tempo durchgeführt worden.
Wir sind dafür dankbar, denn es hat dazu beigetragen, dass die verschiedenen Sortimente hohe Qualität aufweisen.
Das restlich Volumen zu bearbeiten wird nicht genug gross sein, um alle Verträge erfüllen zu können.
Nach Oktober wird das restliche Volumen aus kleineren gebieten mit zerstreuten windgeschädigten Flächen bestehen.
Durch diesen Brief wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben den Vertrag, den Sie mit Södra Skog haben, zu kündigen und damit die Möglichkeit haben sich rechtzeitig auf einen anderen Vertrag vorzubereiten.
Mit freundlichen Grüßen
Björn Karlsson
Mittlerweile haben schon etwa die Hälfte unserer Unternehmer, deren Verträge ab August ganz normal abgelaufen sind, wieder nach Deutschland umgesetzt. Dieser Prozess läuft permanent nach Ende der jeweiligen Verträge weiter.
Wir haben von Anfang an empfohlen, nicht zu lange Abschlüsse zu unterschreiben, weil nach unseren Erfahrungen in diversen Windwürfen, man aufhören soll, wenn die Hälfte etwa aufgearbeitet ist. Und das ist in Schweden jetzt der Fall gewesen. Die Aufarbeitung hat sehr gut geklappt, es sind enorme Leistungen erbracht worden, aber auch die geschätzte Menge musste nach unten korrigiert werden.
Für alle die Unternehmer unseres Rahmenvertrages, die ihren Vertrag auch längerfristig erfüllen wollen, wird es keine Kündigung seitens der Södra geben. Das ist uns noch einmal bestätigt worden. Trotzdem sollte überlegt werden, ob eine vorzeitige Auflösung nicht sinnvoller ist, weil das Holz schwächer und die Parzellierung der Flächen größer wird. Unter diesen Voraussetzungen wird die Leistung auch erheblich sinken und die Erträge schmälern.
Nähere Informationen auf Anfrage.
Hans-Jürgen Narjes
Es gibt Bestrebungen, die ursprünglich auf der Basis Zeitlohn abgeschlossenen Rahmenverträge in Akkord umzuwandeln.
Dieses Ansinnen der dortigen Vertragspartner wird unsererseits strikt zurück gewiesen.
Allerdings gab und gibt es genug deutsche Unternehmer, die ausschließlich auf Akkord arbeiten wollten. Wir bitten alle Unternehmen, die unserem Rahmenvertrag mit der SÖDRA unterliegen, unter keinen Umständen Extrawege zu gehen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind unter dortigen Verhältnissen nur eine Vergütung auf Zeitbasis verantwortbar. Da ohnehin Leistungsvorgaben existieren, die eingehalten werden müssen, sollte an der Regelung nichts geändert werden. Es finden ständig Nachkalkulationen und Leistungsabgleiche mit anderen Unternehmen statt. Werden Durchschnittswerte nicht erreicht, kommt es zu unnötigen Diskussionen. Besonderer Wert wird auf die Teamfähigkeit der eingesetzten Unternehmen gelegt.
Auch sollten sich die Unternehmer persönlich zu den Abrechnungsterminen in den jeweiligen Büros einfinden, um zeitnah mögliche Fragen zu klären oder Probleme zu lösen. Hat sich erst einmal etwas aufgestaut und wird durch unqualifizierte Diskussionen verschärft, kann es schnell zum Abbruch kommen. Wir haben von Anfang an auf die hohen Anforderungen und schwierigen Einsatzbedingungen hingewiesen. Auch, dass es dort kein gemütlicher Aufenthalt sein wird, sondern harte Arbeit. Nicht jedem ist bzw. war das gegenwärtig.
Da aber z. Zt. die Auftragslage hier im Lande nicht besonders gut ist, kann der Schweden-Einsatz für den einen oder anderen einen Ausgleich darstellen.
Semester in Schweden: Das bedeutet Urlaubszeit in Schweden, die sehr ernst genommen wird. Für unsere Betriebe im dortigen Einsatz bedeutet es, daß in der Zeit 28. KW bis einschließlich 31. KW die Forstverwaltungen und die Büros dort nur mit halber Besetzung fahren. In dieser Zeit so die Vereinbarung sollen die deutschen Unternehmen auch ihre Urlaubszeit einplanen und mindestens eine Woche ganz pausieren. Welcher Termin das innerhalb der genannten Zeitspanne genau ist, soll mit der örtlichen Einsatzleitung abgesprochen werden.
Die zur Holzernte erforderlichen Ressourcen konnten erfolgreich beschafft werden. Dank der guten Voraussetzungen und der hohen Leistungen vieler Teams konnten sehr große Holzmengen zu den Abholplätzen an den Straßen geschafft werden.
Die Beschaffung der nötigen Lkws hat sich jedoch verzögert. Aus diesem Grunde konnten die Holztransporte nicht mit der Holzernte im Wald Schritt halten, sodass mittlerweile an den Straßen sehr viel Nutz- und Faserholz auf den Abtransport wartet. Jetzt haben wir endlich viele Lkws zur Verfügung. In Kürze kommen weitere hinzu, aber es wird dennoch einige Zeit dauern, bis der Abtransport den Vorsprung der Produktion eingeholt hat. Um Holzqualität und -wert nicht zu gefährden, ist deshalb ist eine Unterbrechung der Holzernte notwendig.
Es ist überaus wichtig, dass das auf Lager gelegte Holz den Qualitätsanforderungen entspricht. Einmal getrocknetes Holz lässt sich nicht wieder feucht machen. Eine erfolgreiche Bewässerung des Holzes im Terminal und in der Industrie setzt daher voraus, dass das Holz bereits beim Einlegen einen hohen Feuchtegehalt aufweist. Deshalb muss die Zeitspanne vom Abtrennen der Wurzeln bis zum Einlagern des Stammes verkürzt werden, u. a. durch die Verkleinerung der Lager im Wald.
Aus diesen Gründen hat Södra Skog Folgendes beschlossen:
Mit diesen Maßnahmen bezwecken wir also, unsere Holzlager an den Straßen und in den Beständen ins Gleichgewicht zu bringen. Wir hoffen, dass das Rücken dann mit dem Abholzen Schritt halten wird und so die Holzqualität erhalten bleibt. Nicht zuletzt ergibt sich durch diese Maßnahmen Gelegenheit, die Maschinen zu warten; den Fahrern und Forstarbeitern verschaffen sie eine vielleicht dringend benötigte Ruhepause.
Mats Sandgren
Geschäftsführer Södra Skog
Zeitpunkt: 1. Mai-Woche.
Grund:
Das gerückte Holz wird zu trocken, um noch ins Wasserlager transportiert zu werden. (Der
notwendige Feuchtgehalt fehlt)
Es fehlt an Transportkapazitäten.
Solche Unterbrechnungen sind im Vertrag nicht vorgesehen. Daher muß dies ein einmaliger Fall bleiben und es darf weiter keine Schule machen. Ansonsten muß der Fall vertragsrechtlich geklärt werden.
Auf jeden Fall zeigt dieser Vorfall, dass auch die Schweden nicht die Profis sind, für die sie sich gern halten. Das Verhältnis Aufarbeitung zu Transport ist im Ungleichgewicht.
Die Leistung ist so hoch getrimmt, dass sie jetzt das Problem haben.
WAHLERS Forsttechnik GmbH
Jörg Müller
Tel: 0 42 67 / 93 02-29
Fax: 0 42 67 / 466
Mail: joerg.mueller@wahlers-forsttechnik.de
Ponsse Sevice-Händler in Süd-Schweden:
ponsse_service_soeder1.pdf 316 KB
Während einer Rundtour im Gebiet Osby konnte sich der DFUV-Vorsitzende, Hans-Jürgen Narjes, einen Eindruck über die gute Aufarbeitungsqualität der deutschen Betriebe machen.
Besonders positiv fällt die gute Polterung bei den deutschen Rückern auf.
Die erste, äußerst schwierige Phase der Windwurfaufarbeitung bis kurz vor Ostern war geprägt durch starken Forst und bis zu 50 cm Schnee. Diese witterungsbedingten Schwierigkeiten haben die Leistung sehr beeinträchtigt und nicht unerhebliche Reparaturen an den Aggregaten zur Folge gehabt. Trotzdem konnten die Leistungsvorgaben i.d.R. eingehalten werden.
Nicht zu übersehen sind teilweise Verständnisprobleme über die Ermittlung der Leistungsdaten, denn die schwedische Maß- und Leistungskontrolle liegt im Gegensatz zu der deutschen Praxis auf einem anderen Niveau.
Einige wenige Abstocker mussten ausgetauscht werden, da sie die erwartete Leistung nicht bringen konnten. Nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten sind fast alle logistischen Fragen wie Unterkunft, Ersatzteilversorgung usw. geklärt. Auch die Dieselversorgung läuft ohne Schwierigkeiten.
Der Verband weist eindeutig darauf hin, dass die Einhaltung der UVV, die Gesundheit der Menschen und die pflegliche Behandlung des Machinenkapitals vor der Leistung rangieren muss. Zweifelhafte Bonuszahlungen für Leistungen über 25 bzw. 30 Fm/MAS bei Radharvestern im Verhau, werden als der absolut falsche Ansatz gesehen, eine unfallfreie, aber leistungsgerechte Arbeit abzuliefern. Windwurfaufarbeitung sollte nicht mit normalen Erntearbeiten verglichen werden, bei denen hohe Leistungen heute keine Seltenheit mehr sind.
Zwischen Vertretern von DFUV-AfL Niedersachsen und der SÖDRA-Gruppe ist kürzlich ein Vertrag über den Holztransport von den Einschlagorten in die Nasslager verhandelt worden.
Aus Forstschutzgründen soll das aufgearbeitete Holz möglichst schnell aus den Waldgebieten abtransportiert werden.
Nach längerer Verhandlung konnte ein für beide Seiten akzeptabler Vertrag vereinbart werden, der analog des Dienstleistungsvertrages für die Aufarbeitung Teil des Rahmenvertrages ist.
Danach ist geplant eine Transportkapazität von bis zu 60 Holz-LKWs im Laufe des April zum Einsatz bringen.
Vor allem soll das von AfL-Betrieben aufgearbeitete Holz in die Zwischenläger transportiert werden.
Konditionen und Termine werden interessierten Unternehmen gerne auf Anfrage erteilt:
Tel. 05146- 16 55, Fax 05146- 87 79 oder E-Mail: afl.nds@t-online.de
Lageristen: (Englisch sprechend)
T. Lingard oder Hr. Schafström
Sehr geehrter Herr Narjes,
uns ist bekannt, dass Sie Ihren Mitgliedsunternehmen eine Vermittlung zur Sturmholzaufarbeitung nach Schweden anbieten und u. a. einen Rahmenvertrag mit SÖDRA und Sveaskog verhandelt haben.
Wir möchten Ihre Arbeit unterstützen und wollen Ihnen für Ihre Mitglieder ein attraktives Angebot unterbreiten, welches zudem die Arbeitssicherheit im Sturmholz deutlich erhöhen kann.
Zur Kommunikation zwischen Maschinenführern und motormanuell arbeitenden Abstockern empfehlen wir Ihnen das
Das Lite-Com III verfügt je nach Modell über ein eingebautes gebühren- und lizenzfreies Funkgerät im LPD-433 oder PMR-446 Frequenzbereich mit VOX-Steuerung und einer Sendeleistung von 25 mW bzw. 125 mW. Darüber hinaus kann an einem externen Audioeingang ein Betriebsfunkgerät, ein CD-Player oder ein MP3-Player angeschlossen werden. Sprache oder Musik werden dann ebenfalls in die Kapseln eingespielt.
Das Lite-Com III verfügt über neueste Mikrofone und eine Technik, die auch in extremen Lärmbereichen (~ 115 dB) die Sprache vom Umgebungslärm trennt. Eine sichere und störungsfreie Kommunikation ist somit sichergestellt.
Als aktiver Gehörschutz ist der Lite-Com III mit zwei Aussenmikrofonen für das Umgebungshören in Stereo ausgestattet. Sie können sich somit ganz normal unterhalten und Gefahrenquellen, wie zum Beispiel Maschinen oder reißendes Holz akustisch wahrnehmen. Steigt der Lärmpegel durch Impuls- oder Dauerlärm an, wirkt die Elektronik wie ein Ventil und lässt nur den zulässigen Pegel durch. Das Gehör ist so jederzeit geschützt.
Für Maschinenführer, die kein Headset mit Gehörschutzkapseln verwenden möchten, bieten wir Ihnen ein zum System passendes ALAN Funkgerät mit Headset an.
Das Angebot umfasst notwendiges und zweckmäßiges Zubehör. Das notwendige Zubehör ist durch Fettschrift gekennzeichnet.
LiteCom-DFUV-Preise.pdf (16 KB)
Auf die bereits knapp kalkulierten von Peltor empfohlenen Preise gewähren wir Ihnen für Ihre Mitgliedsunternehmen
Mit freundlichen Grüßen
GRUBE KG
Forstgerätestelle
ppa. Stefan Meier
Nach dem verheerenden Sturm vom 8/9 Januar in Schweden sind viele deutsche Forstunternehmer aufgebrochen, um den schwedischen Waldbesitzern bei der Aufarbeitung des Sturmholzes zu helfen.
Die Logistik ist nun eine große Herausforderung an Waldbesitz und Unternehmer. Die Fa. Grube kann Sie auch in Schweden mit dem bekannten Service beliefern. Das Tochterunternehmen Skogma in Hammerdal führt ebenfalls das Forstmaschinenprogramm und kann Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und Sie schnell und reibungslos beliefern.
Bei Skogma werden Sie auf Englisch oder Schwedisch beraten und bedient.
Sie erreichen Skogma unter 0046/644/72100 auf deutsch steht Ihnen Herr Knut Fischer unter 0049/5194/900247 oder 0049/163/2737465 jederzeit zur Verfügung.
Pressemitteilungen zufolge werden Befürchtungen geäußert, dass möglicherweise aus Deutschland Aufarbeitungskapazitäten nach Schweden abgezogen werden und dadurch hier ein Engpass entstehen könnte.
Der DFUV warnt vor derartige Stimmungsmache und stellt klar, dass in Deutschland alle Aufträge termingerecht und auftragsgemäß erledigt werden.
Für Schweden kommen aufgrund der sehr schwierigen Einsatzbedingungen nur sehr begrenzt deutsche Firmen zum Einsatz. Es werden ausschließlich Harvester und Forwarder der oberen Leistungsklasse und erfahrende Forstwirte zum Abstocken benötigt.
Dem Verband macht Sorge, dass schon jetzt der Windwurf als Argument dienen muß, Versäumnisse (u.a. als Folge der Strukturreformen) und mangelnde Arbeitsvorbereitungen seitens der Forstverwaltungen zu rechtfertigen.
Der DFUV hat mit einer großen schwedischen Waldbesitzerorganisation einen Rahmenvertrag abgeschlossen und lässt die Einsätze durch die AfL Niedersachsen koordinieren. Diese Aufgabe wird für interessierte Forstunternehmer mit geeignetem Personal und Technik aus dem gesamten Bundesgebiet mit überschüssigen Kapazitäten in großer Verantwortung ausgeführt.
Die Verbreitung jeglicher Windwurf-Euphorie ist unverantwortlich und tunlichst zu unterlassen. Die deutsche Forstwirtschaft ist gut beraten, sich Aufarbeitungs- Kapazitäten durch solide Verträge mit heimischen Forstunternehmern zu sichern.
Hans-Jürgen Narjes
Wir haben nach den Bedingungen der Schweden einen Vertragsentwurf vorbereitet, die Finanzierung geklärt und sehr viele Detailfragen im Vorfeld sondiert. Außerdem koordinieren wir den Einsatz mit den schwedischen Partnern und werden unsere Verbindungen einbringen, um für eine gezielte Abwicklung zur Verfügung stehen.
Von Seiten der deutschen Forstunternehmen ist überlegtes Handel gefordert. Es ist alles zu vermeiden, in irgend einer Weise Euphorie zu verbreiten. Vorallem in Ruhe alle Details vorbereiten und sich für einen längeren Einsatz zu rüsten. Wir helfen auf Nachfrage dabei. Denn es tauchen viele Verständnisfragen auf, die man möglichst im Vorfeld klären sollte. Auch sollte möglichen Streitigkeiten vorgebeugt werden.
Wir haben folgenden Fragenkatalog ausgearbeitet, der hilft sich möglichst gut vorzubereiten.
| Harvester | (stark) z. B. 1470 D | 1.400 SEK | |
| (mittel) z. B. 1270 B | 1.200 SEK | ||
| (schwach) z. B. 1070 | 1.000 SEK | ||
| Forwarder | > 16 t | 700 SEK | |
| < 16 t | 600 SEK | ||
| Forstwirte | (Abstocker) | 300 SEK | /h |
Zunächst verbringt der deutsche Forstunternehmer seine Maschine nach Travemünde oder Rostock und per TT–Line nach Trelleborg auf eigene Kosten, die später erstattet werden. Nach Absprache mit Sveaskog AB erfolgt die Überstellung in das Einsatzgebiet dann durch einen beauftragten Spediteur auf Kosten von Sveaskog AB.
Der DFUV hat eine Vereinbarung mit der TT–Line wegen der Fährkosten zu Sonderkonditionen getroffen. Bestätigung kann unter Tel. 05146 - 1655 oder Fax - 8779 abgerufen werden.
Alle Abstockerteams, die durch die Verbände nach Schweden empfohlen werden, müssen vorher einen „Auffrischungs“ Lehrgang an einer deutschen WAS belegen und nachweisen.
Es ist mit dem NFBz Münchehof eine Vereinbarung getroffen, dass dort ab sofort nach Absprache diese Lehrgänge stattfinden können. (05381) 9850-0
Die Kosten belaufen sich auf 100, € / Tag.
Es sind Dienstleistungsverträge mit den schwedischen Partnern vorbereitet.
Einsatzbedingungen und die Finanzierung ist geklärt. Einsatzorte werden mit den schwedischen Auftraggebern abgesprochen.
Für weitere Fragen:
DFUV / AfL Niedersachsen
Tel. (05146) 1655
Fax (05146) 8779
E-Mail afl.nds@t-online.de
Der kürzlich über Nordeuropa gezogene Sturm Erwin, hat vor allem in Südschweden ein Chaos in den Wäldern angerichtet. Nach ersten Schätzungen sind um die 80 Mio. Fm geworfen und gebrochen.
Die Waldbesitzerorganisationen haben sich als Ziel eine Aufarbeitungszeit von 18 Monaten gesetzt.
Die Sturmholzmenge entspricht dem 4fachen Jahreseinschlag der betroffenen Gebiete und etwa einem jährlichen Gesamteinschlag von Ganzschweden.
Nach Aussagen der Vertragspartner gibt es keinerlei staatliche Hilfe und kein Forstschadens-Ausgleichgesetz. Man versucht in den nicht betroffenen Gebieten Mittel- und Nordschwedens den Einschlag herunter zu fahren und Holzmengen dort in die verarbeitende Holzindustrie zu bringen. Aufgrund der geographischen Verhältnisse wird sicher auch der relativ kurze Weg nach Deutschland für den Absatz interessant werden. Es ist mit Störungen unseres norddeutschen Holzmarktes zu rechnen. Hoffentlich nicht mit zu starken Beeinträchtigungen.
Die deutschen Forstunternehmer sind zu Hilfe gerufen worden.
Die vertraglichen Konditionen sind vereinbart.
Der DFUV hat der AfL Niedersachsen die Federführung übertragen. Nach ersten Gesprächen sind sich die Verhandlungspartner einig, die Zusammenarbeit auf die beiden Partner SÖDRA (Genossenschaft der südschwedischen Waldbesitzer) und Sveaskog AB (Schwedische Staatsforsten) zu konzentrieren.
Die Erwartungen an den Einsatz sind leistungsmäßig und qualitativ sehr hoch. Es werden fast ausschließlich Forstmaschinen der oberen Leistungsklasse gefordert und Profi-Forstwirte zum Abstocken.
Eingesetzt werden immer Teams, zwei Abstocker, Harvester und Forwarder mit Ketten und Bändern. Alle Einsätze werden im Zeitlohn verrechnet, aber mit hoher MAS-(G15) Leistung.
Gefordert ist die deutsche Oberliga. Entsprechend hoch sind die Erwartungen. Die deutschen Forstunternehmer haben eine gute Gelegenheit, ihren Leistungs- und Qualitätsstandard unter Beweis zu stellen.
Glücksritter und Turnschuhtouristen sollten lieber zuhause bleiben. Selbstwerbung und Akkord ist nicht erwünscht.
Die Maschinen und Zeitlöhne liegen unter den in Deutschland kalkulierten Werten. Allerdings wird das durch andere Vorteile in Schweden ausgeglichen. Es werden ein hoher Einsatz und lange Maschinenlaufzeiten erwartet.
Unter diesen Voraussetzungen kommen nur begrenzte deutsche Kapazitäten infrage. Auch sollte vermieden werden, heimische Auftragsvolumen zu vernachlässigen, so lange hier im Lande keine Marktstörungen eintreten. Es kommen die Nach-Windwurf-Zeiten schneller, als man in dieser Situation zu denken glaubt.
Der DFUV hat mit der TT-Line Sondertarife für den Forstmaschinentransport Travemünde bzw. Rostock Trelleborg vereinbart.
(Nähere Informationen:
Fax 0 51 46- 87 79 oder afl.nds@t-online.de)
Hans-Jürgen Narjes
Der Winterorkan „Erwin“ hat in Südschweden offenbar sehr hohe Schäden, auch an Versorgungsleitungen, Telefon, Bahnstrecken und Gebäuden angerichtet. Die Folge dieser Katastrophe quasi vor unserer Haustür lässt eine nachhaltige Holzmarktstörung auf dem norddeutschen Holzmarkt befürchten. Wir haben uns mit den Niedersächsischen Landesforsten AöR zur Abklärung der Holzmarkt- und Auftragslage in Verbindung gesetzt.
Es liegen mittlerweile Anfragen aus Schweden auf dem Tisch. Um hier Aussagen treffen zu können, muss abgeklärt werden, wie groß die Bereitschaft ist, mit nach Schweden zu gehen.
Wir werden die Konditionen, die rechtlichen und versicherungstechnischen Bedingungen abklären, sowie die Frage von Sicherheiten und Finanzierungen.
Es darf auf keinen Fall etwas Unüberlegtes geschehen, keine sogenannte Goldgräberstimmung entstehen. Wir wollen uns in aller Ruhe, aber sehr sorgfältig vorbereiten. Und vor allem sollte kein Betrieb hier im Lande die Kontakte völlig abbrechen. Wenn überhaupt, dann mit einem Teil seiner Kapazitäten zu helfen.
Unsere vielfältigen, oft negativen Erfahrungen diverser Windwürfe sollten zu vorsichtigem Handeln anregen.
Jetzt Maschinen aufladen und los fahren, wäre wohl das Verkehrteste, was passieren könnte.
Außerdem gibt es Informationen über die ELMIA-Hompage www.elmia.se/wood als Kontakt zwischen schwedischen Waldbesitzern und Unternehmern.
H.- J. Narjes Vorsitzender